Wewaii Test: Hotelmanager im virtuellen Südsee-Paradies
03. August 2011 um 12:59 Uhr von Marta Ejsmont in Test, Reviews, Bewertung
Wo bleibt unser Traumhotel?
Was soll's! Wir krempeln die Ärmel hoch, machen uns etwas deprimiert, aber dennoch motiviert an die Arbeit und beseitigen erste stinkende Müllhaufen. Unter Einsatz von fachmännischem Personal, das uns gegen Perlen (Premium-Währung von Wewaii) tatkräftig unter die verschwitzten Arme greift, lässt sich das Gelände doch recht fix entrumpeln. Da kommen nun endlich auch die, nun ja, 'etwas' heruntergekommenen Bretterbuden in voller Pracht zum Vorschein. Hier würden wir sicherlich nicht unseren Urlaub verbringen. Spinnen dürften in diesen maroden Hütten wohl das geringste Problem sein.
Allerdings müssen wir die Buden auch mal auf Vordermann bringen, immerhin müssen wir die ersten Urlauber anlocken, die uns etwas Geld in die Tasche spülen. Mit kleinen Ersparnissen und viel Geduld errichten wir neue Hütten, die sogar recht einladend wirken. Schließlich wollen wir uns nicht mit einem 'ärmlichen Wohngebäude' abgeben, sondern unsere Gäste mindestens in der 'Käptns Koje' beherbergen. Das Baumenü ist vollgestopft mit unterschiedlichen Gebäudetypen, Animationen, Dekorationselementen und vielem mehr. Zunächst wirkt das Menü recht überladen, doch die schlüssige Kategorisierung der Gebäude vereinfacht die Sucherei nach dem passenden Objekt. Doch Moment, was ist denn hier los? Wo bleiben eigentlich die Gäste?!
Auf zum Flughafen - Rührt die Werbetrommel!
Da wir uns gut betuchte Gäste nicht entgehen lassen möchten, schalten wir auch gleich eine Werbeanzeige. Dabei können wir einen speziellen Urlaubertyp auswählen, denn vom Pfennigfuchser, über den Beachboy bis hin zum Funsport-Fanatiker ist alles Erdenkliche dabei. Außerdem können wir auch spezielle Aktivitäten, Besonderheiten, die Wachzeit des Urlaubers, die Urlaubslänge und die Rabatte wählen, so dass wir die für uns perfekt zugeschnittenen Paradiesvögel anwerben.
Doch auch bei speziellen Buchungen können wir ganz nach Belieben Gäste aussortieren und nur die Urlauber auf unser Gelände lassen, die unseren Vorstellungen entsprechen. Zugegeben, die richtige Auswahl der Gäste nimmt viel Zeit in Anspruch. Doch wenn wir die Wünsche der Gäste nicht erfüllen können, ist uns kein großer Gewinn sicher. Schließlich haben wir es auf die dicke Urlaubskasse wohlhabender Gäste abgesehen.
In unseren Unterkünften hat natürlich nur eine bestimmte Menge an Urlaubern Platz. So können wir auf dem Flughafen auch nur diese Anzahl anwerben. Zusätzlich achten wir auf viele Reservierungen, die unser Gelände jedoch erst nach der Abreise der aktuellen Gäste betreten können. Auf diese Weise sorgen wir schon vorab für ein ausgebuchtes Hotel!
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